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BÄM! Talks #3: Ein GEspräch über das Künstlerin-Sein

März 2 @ 19:00 - 22:00 CET

Warum sind Künstlerinnen immer noch weniger sichtbar als ihre männlichen Kollegen? An den Kunstakademien studieren inzwischen mehr junge Frauen als Männer, doch in Ausstellungen, Galerien und institutionellen Sammlungen ist das Verhältnis noch lange nicht ausgeglichen. Der Gender-Gap greift wie in der Wirtschaft auch in der Kunst – Malerinnen, die in der Künstlersozialkasse versichert sind, verdienen 28 Prozent, Fotografinnen sogar 59 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.
Ist gerade die zeitgenössische Kunst, die ständig aktuelle politische und gesellschaftliche Fragen thematisiert, rückständiger als andere Branchen, was das Frauenbild und patriarchale Systeme betrifft? Wie setzt man sich als Künstlerin durch? Wie lassen sich Familie und freie Kunst vereinbaren und wo liegen die Unterschiede zu anderen Berufsfeldern? Wie können sich Künstlerinnen untereinander unterstützen und fördern, braucht man als Künstlerin Mentorinnen und wie findet man sie? All diesen Fragen möchten wir mit Ulrike Rosenbach, Pionierin der Videokunst, Professorin und engagierte Förderin der Gleichberechtigung von Künstlerinnen auf den Grund gehen.

Ulrike Rosenbach (*1943) ist Künstlerin, Professorin und Präsidentin der GEDOK, dem Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer in Deutschland. Sie war in den 1960er Jahren Meisterschülerin von Joseph Beuys an der Kunstakademie Düsseldorf und gehörte zusammen mit Katharina Sieverding, Klaus vom Bruch und Marcel Odenbach zu den ersten Künstlern und Künstlerinnen in Deutschland, die Video als künstlerisches Medium nutzten. 1975 war sie Dozentin für feministische Kunst am California Institute of the Arts, danach folgten Lehraufträge und Gastprofessuren an etlichen europäischen Instituten. Von 1989 bis 2007 war sie Professorin für Medienkunst an der Hochschule der Bildenden Künste Saar.

Ort: Solution Space am Dom
Am Hof 20–26
50667 Köln
Eintritt: 4 €
www.solutionspace.de

Beginn Talk: 19 Uhr
Im Anschluss seid ihr herzlich eingeladen, aktiv zu diskutieren, Fragen zu stellen und mit uns anzustoßen! Wir freuen uns auf euch und Girlpower. Boys are welcome, too!

And She Was Like: BÄM! ist eine Initiative junger Frauen aus Kunst und Design, die sich aktiv an den Prozessen der Gleichstellung in Beruf und Gesellschaft beteiligt.
Vor einem Jahr als informelles Dinner mit spannenden Frauen aus der Kunst- und Designszene in Köln gestartet, wagen wir nun den nächsten Schritt mit dieser öffentlichen Veranstaltungsreihe.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die gegenseitige Unterstützung unter jungen Frauen zu stärken. Wir möchten den gegenseitigen, Generationen übergreifenden Austausch fördern, der zur persönlichen Weiterentwicklung junger Frauen beiträgt. Durch Austausch und Vernetzung wollen wir die diversen Fähigkeiten junger Frauen sichtbar machen, fördern, ihnen Rückhalt geben und dadurch die Möglichkeit bieten, Großartiges zu schaffen.

Wir sind: Lisa Pommerenke (Designerin), Yvonne Rundio (Designerin und Bloggerin), Leonie Pfennig (Kunstwissenschaftlerin und Autorin), Luise Pilz (Kunstwissenschaftlerin und Lektorin) und Lisa Long (Kunst- und Musikwissenschaftlerin).

Wir danken dem Kulturamt der Stadt Köln, dem Nikolaus Gülich Fonds und dem Solution Space für die Unterstützung.

Details

Datum:
März 2
Zeit:
19:00 - 22:00
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
, ,
Webseite:
https://www.facebook.com/events/461381064251862/

Veranstalter

And She Was Like Bäm
E-Mail:
mail@yvonnerundio.de
Webseite:
http://yvonnerundio.de/and-she-was-like-bam-initiative/

Veranstaltungsort

Solution Space Innovationshaus am Dom
Am Hof 20-26
Köln,NRW50667Deutschland
+ Google Karte
Telefon:
+49 (0)221 165 319 30
Webseite:
http://solutionspace.de/