Vernetzungstreffen „Refugees & Queers“

Am 24.11. fand das 2. Vernetzungstreffen „REFUGEES & QUEERS. Politische Bildung an der Schnittstelle von LSBTTIQ und Flucht/ Migration/ Asyl“ statt. Dabei handelt es sich um ein neues Bildungs- und Forschungsprojekt zur „Chancen einer emanzipatorischen Bildungs- und Vernetzungsarbeit“ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

„Refugees & Queers“

Was ist Refugees & Queers? Seit 2005 ist in Deutschland die Verfolgung aufgrund von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität ein anerkannter Asylgrund. Aktuell ist dieses Thema deshalb so wichtig, da unter den zur Zeit nach Deutschland kommenden Geflüchteten sich Menschen marginalisierter sexueller Orientierungen oder geschlechtlicher Identitäten – kurz LSBTTIQ-Geflüchtete (Die Abkürzung LSBTTIQ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Personen) befinden. Viele LSBTTIQ-Geflüchtete kommen aus Ländern, in denen ihnen Gefängnisstrafen, Zwangsverheiratung, Folter oder sogar die Todesstrafe drohen.

In Deutschland kommen sie in eine Gesellschaft, in der sie ihre Orientierungen und ihrer Identität frei ausleben können. Leider scheitert dies jedoch an verschiedenen Faktoren, weil sie a.) kaum Kenntnisse über bzw. Zugang zu LSBTTIQ-Einrichtungen in Deutschland haben und b.) hier ebenfalls mit spezifischen Formen von Diskriminierung konfrontiert werden.

Deshalb möchte die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld mit ihrem Projekt „LSBTTIQ-Refugees welcome!“ eine breite gesellschaftliche Debatte anstoßen und eine Schnittstelle von Geflüchteten- und LSBTTIQ-Emanzipationspolitik schaffen.

Hier sind ein paar Impressionen des 2. Vernetzungstreffen:

    

Fotocredit: Carolin Hesidenz

Ein echt tolles Projekt der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. Wir heißen euch jederzeit im Space wieder willkommen.

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