Opa Alfi – #EisteeWieErSeinSoll!

Opa Alfi’s, also Lucas Bauknecht, kam letzte Woche bei uns im Space vorbei. Er macht den Eistee wie er sein sollte: Frisch, nicht zu süß und einfach unwiderstehlich. Lucas hat gerade seine 2. Crowdfundingkampagne gestartet, weil es ja schließlich nicht bei zwei Sorten bleiben darf… Wir haben Lucas mal ein paar Fragen gestellt, um noch mehr Lust zu bekommen seine Kampagne zu unterstützen.

Fangen wir doch mal an:

Lucas, erzähl uns vor dir. Wer bist du, was ist dein Hintergrund? 

Ich bin Lucas, bin 28 Jahre und aus dem wunderbaren Muggensturm in Baden-Württemberg (zwischen Karlsruhe und Baden-Baden), seit 7 Semestern studiere ich Sport an der SPOHO und habe mich schon vor dem Studium dazu entschieden in Köln leben zu wollen. Davor habe ich als Versicherunsgkaufmann in Karlsruhe gearbeitet, das war aber nicht die Erfüllung und so musste ich weiter ziehen.

Wie kamst du zu Opa Alfi? Und überhaupt, wie kam es zu dem Namen? Gibt es eine schöne Geschichte dazu?

Begonnen hat das ganze 2015 mit meinem Mitbewohner, wir wollten Eistee für uns, der nicht damit glänzt deinen Insulinspiegel durch die Decke zu jagen, sondern eher deinen Endorphinspiegel. Also haben wir uns an den Glühweinkocher gestellt (den ich mir kurzerhand zum Geburtstag gewünscht habe) und experimentiert. Die ersten Rezepte waren damals noch mit Honig, doch da meine große Schwester seit, ich würde sagen, 8 Jahren vegan lebt, musste eine Alternative her. Ahornsirup ist natürlich und unbehandelt, enthält noch weitestgehend alle Vitamine und Ballaststoffe und ist dadurch einfach eine der gesündesten Stoffe zum Süßen. Wir wollten einen Eistee schaffen, der gut ist und durch einen herben Geschmack glänzt, wie wenn halt der Opa Tee kalt werden lässt. Als die Idee Hand und Fuß bekommen hat, war eine Schweizer Freundin bei mir in Köln zu Besuch. Da ihr Opa Alfi hieß und wir mit dem Namen das retro Gefühl aufleben lassen wollten, war es ziemlich schnell entschieden. Opa Alfi ist nun unser Alter Ego auf den social media Kanälen und ich glaube er wäre sehr stolz auf das, was bisher passiert ist. Leider ist mein Mitbewohner Anfang des Jahres ausgestiegen, für sein Studium, aber seit Juli ist mein Bruder Jonas als große Unterstützung dabei und das ist sehr cool und er brennt schon fast genauso wie ich.

Jetzt soll es nächstes Jahr eine neue Sorte von Opa Alfi geben, dazu hast du momentan ja eine Crowdfunding Kampagne laufen. Wie kamst du auf die Idee? 

Zu unserem Marktstart 2016 haben wir auch schon ein Funding gemacht und ich bin ein Fan davon geworden. Mir gefällt die Idee den Leuten die Möglichkeit zu geben in einem kleinen Rahmen etwas auf die Beine zu stellen. Dabei geht es weniger darum, „Spenden“ zu sammeln als die Leute mit ins Boot zu holen, sodass diese sagen können: „Opa Alfi kenn ich schon lange – hab ich sogar beim funding eine der ersten Flaschen bestellt. I bims, 1 trendsetter“ ok der war doof. Aber so ähnlich halt. Beim aktuellen Funding sind auch die Dankeschöns echt schön gestaffelt und für ein paar Taler gibt es nette Dinge.

Das ist ja bisher deine zweite Kampagne, war die erste erfolgreich? Was meinst du, wie diese denn laufen wird?

Die erste war erfolgreich aber schwierig, weil vieles auf dem Spiel stand. Ich meine, die Leute sollten einen Eistee bestellen ohne jemals davon probiert zu haben. Das ganze bei einer Kampagne, bei der ich den Film erstellt hatte (super amateurhaft) und niemand den Namen zuvor je gehört hatte. Zumal noch mit dem absichtlichen Deppenapostroph (we think that we’ll become international nämlich).
Die zweite ist ja jetzt schon bald zuende (Freitag, den 22.12.) aber ich war bei dieser viel entspannter, weil sie wirklich eher dazu genutzt werden sollte Menschen mit ins Boot zu holen, auch wenn sie nicht unterstützen können (finanziell), dass sie mitfiebern wie weit das ganze geht. Das Zwischenziel ist erreicht, dass reicht für die Entwicklung der Rezeptur (es wird BIRNE INGWER) und die Kontrolle bei der Öko-Kontrollstelle. Wir haben uns gewünscht mehr sammeln zu können, klar, aber so dauert es einfach ein paar Wochen länger bis wir die finanziellen Mittel selbst aufbringen können.

Hast du eine große Community hinter dir stehen, oder hast du vielleicht allgemeine Verbesserungsvorschläge für Startups, wie sie ihre Kampagne durch die Decke schießen lassen können?

Ich glaube ich bin da der falsche Ansprechpartner. Ich weiß zwar mittlerweile wie man einen sehr geilen, kalorienarmen Eistee macht und ich habe auch echt viele großartige Partner und Freunde dadurch gefunden aber wie man es so richtig hinbekommt durch die Decke zu gehen weiß ich noch nicht. Mit Budget kann man natürlich einiges erreichen an Werbung und Reichweite aber ich finde es komisch, dass es Kampagnen gibt von Firmen, die Hochglanz-Plakate und Flyer usw. haben und dann ein Funding machen. Der Opa Alfi Weg ist eher die „steter Tropfen höhlt den Stein“ Taktik. Immer etwas besser werden, immer einen Schritt weiter kommen und vor allem fleißig sein. Das ist glaube ich auch grundsätzlich das warum wir eine dritte Sorte machen können und wollen, weil ich (und Jonas auch) sich jeden Tag damit befassen wo was getan werden kann und keiner von uns beiden sich zurück lehnt.

Lass das Jahr mal Revue passieren, was waren so deine Highlights des Jahres 2017?

Mein Highlight war, dass mein Bruder, als ich ihn angerufen habe, ob er dabei sein möchte und mich unterstützen will, keine Sekunde gezögert hat. Das hat mir gezeigt, dass er trotz der Distanz (er wohnt bei Karlsruhe) gesehen hat, was alles schon mit dem netten Rentner passiert ist und dass er die Chance sieht hier was tolles auf die Beine zu stellen.
Ein weiteres Highlight waren die eigenen Kronkorken mit Opa Alfi darauf. Das ist vllt für Außenstehende eine Kleinigkeit aber wenn man 110.000 Stück dieser Kleinigkeiten vorfinanzieren muss, dann ist sie schon wieder etwas größer. Und die Kleinigkeit ist einfach schnieke 🙂

Auf einen Rückblick muss natürlich auch ein Ausblick folgen. Was sind deine Pläne für das kommende Jahr?

Persönlich will ich mich für meine Mitmenschen auch wieder mehr begeistern. 2017 war voll und ganz Opa Alfi, das wird 2018 auch sein aber ein kleiner Anruf oder eine Nachricht, das habe ich oft missen lassen.
Für unseren Eistee will ich den Sprung in weitere Städte schaffen, natürlich stehen da Berlin und Hamburg ganz oben, aber auch hier sehe ich kein Problem wenn man sich stetig steigert. Und als Badener freuen wir uns auf Freiburg und vor allem auf Stuttgart, den Schwaben mal was gutes tun. Als Kölner freue ich mich darüber in Düsseldorf landen zu können. Als Mensch, der Gewürze mag 😉 hätte ich auch Spaß daran erste Kunden in Holland zu beliefern. In der Schweiz zum Beispiel sind wir schon, da kann auch gerne Österreich noch dazukommen – international halt 🙂

Vielen Dank Lucas für das kleine Interview zu Opa Alfi. Viel Erfolg noch bei deiner Kampagne, hau das Dingen durch die Decke und wir freuen uns dich bald wieder im Space zu haben 🙂

Ihr habt Lust Opa Alfi zu unterstützen? Zur Crowdfundingkampagne geht’s hier: https://www.startnext.com/opa-alfi-birne-ingwer

Hier noch einmal sein Crowdfunding-Video:

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