Startup Grind CGN – Zu Gast bei evopark!

Startup Grind CGN – Zu Gast bei evopark!

Einmal im Monat lädt der Startup Grind Cologne zum Talk. Dieses Mal waren die TeilnehmerInnen zu Gast bei evopark – einem Kölner Startup, dass das Parken bequem und einfach machen will!

Wie sie das machen und wie es überhaupt zur Gründung kam, hat Tobias Weiper Tim Betzin gestern im Interview erzählt!

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Die Idee

Parken ist in Köln so eine Sache. Zu viele Autos, zu wenige Plätze, zu kompliziert. Evopark hat sich vorgenommen, das zu ändern.

evopark macht das Parken bequem und sicher. Finden Sie schnell einen Parkplatz. Fahren Sie einfach durch die Schranke. Stellen Sie Ihr Auto geschützt im Parkhaus ab. (evopark)

Das Unternehmen hat mit seiner Idee auch bereits einige Preise und Auszeichnungen abgeräumt, unter anderem den DWNRW Award 2015.

Wofür?

Das Unternehmen steht für die Vereinfachung der Mobilität durch modernste Technologien. Rund 30% des innerstädtischen Verkehrs entsteht durch die Suche nach einem Parkplatz. Gleichzeitig bleiben viele Plätze in Parkhäusern frei. Wir nutzen dieses Potenzial und bieten einen innovativen Parkservice. Die erprobte long-range UHF RFID Technologie der Parkkarte erlaubt eine komfortable und äußerst zuverlässige Ein- und Ausfahrt. Schranken erkennen den integrierten Chip automatisch, das System funktioniert kontaktlos. (evopark)

Die Gründung

Die Gründungsstory von evopark ist ein bisschen Studententraum: Vier Freunde aus dem Studium stellen fest, dass sie gut harmonieren und zusammen arbeiten können und gründen gemeinsam ein Unternehmen.

Klingt schön, ist es auch. Denn genau so ist das Startup entstanden. Maximilian, Marik, Tobias und Sven kennen sich aus ihren Studium an der WHU Otto Beisheim School of Management in Vallendar, wo sie gemeinsam BWL studierten.

Die vier Gründer haben evopark nicht nur in der gemeinsamen WG gegründet, sie wohnen auch heute noch zu viert zusammen.

Die ersten 2,5 Jahre des Unternehmens war die gemeinsame Wohnung auch das Büro, mittlerweile ist das Team so groß, dass evopark in ein eigenes Büro gezogen ist.

Wer investiert in vier BWLer?

Jeder, der häufiger auf Startup Events unterwegs ist, kennt die Aussage von Investoren: „Ich würde nie in vier BWLer investieren!“ Gemeint ist die fehlende Diversität der Kompetenzen in einem Gründerteam.

Bei evopark hat es trotzdem geklappt, mittlerweile haben sie unter anderem ein großes Investment von Porsche bekommen – der Automobilkonzert hält 22% des Unternehmens.

Bevor es zum Investment von Porsche kam, haben die Jungs bereits drei kleinere Finanzierungsrunden abgeschlossen und auch zum Zeitpunkt des Porsche Einstiegs gab es weitere Interessenten für ein größeres Investment.

Es gab auch noch drei weitere Interessenten, aber es hat für uns strategisch mehr Sinn gemacht, den Automobilhersteller reinzunehmen, weil uns das auch die Tür zum VW Konzern geöffnet hat.

Gelernt haben bei dieser Zusammenkunft laut Tobias beide Seiten:

evopark hat recht früh einen Strategen mit ins Unternehmen geholt und ist diesem gegenüber natürlich auch zu einer gewissen Performance verpflichtet. Gleichzeitig musste Porsche darauf eingehen, bei ihrer Beteiligung unter 25% zu bleiben – keine Selbstverständlichkeit für den Automobil Riesen.

Learnings

Was hat das Team auf seiner bisherigen Reise mitgenommen? Den häufigen Rat, auf keinen Fall mit Freunden zu gründen, haben sie ja schonmal erfolgreich ignoriert.

Natürlich gibt es Auf und Ab, erzählt Tobias.

Klar gibt es verschiedene Phasen mit Hochs und Tiefs, die Motivationskurve geht mal steil bergauf und flacht dann, wenn etwas nicht so funktioniert wie es soll, wieder ab. Witzigerweise verläuft das bei uns vieren meistens parallel. Aber da muss man eben einfach durch, das ist ein normales Motivationsthema.

Und zum Thema HR?

Ein gut funktionierendes Team aufzubauen, gehört bekanntermaßen zu den größten Herausforderungen eines jeden Unternehmens, ob der teilweise beschränkten Ressourcen aber besondern zu denen von Startups.

evopark hat sich von einem 4-Mann Unternehmen zu einem Team mit knapp 30 Mitarbeitern entwickelt – wie hat sich da das Recruitment entwickelt?

Die größte Challenge ist erstmal, die richtigen Leute einzustellen und wenn man das mal falsch gemacht hat, dann damit umzugehen. Mittlerweile investieren wir im HR Team deutlich mehr Zeit in die Auswahl, machen vier Interviews mit vier verschiedenen Leuten, plus Telefoninterview, und so weiter. Je nach Stelle gibt´s dann nochmal ein Probearbeiten und wir nehmen auch die Probezeit sehr ernst, um da wirklich zu gucken, ob das passt oder eben nicht.

Ein Merci für den Einblick geht an Startup Grind Cologne und natürlich evopark!

Wer das gesamte Interview nochmal sehen möchte, kann das hier über unsere Facebook Page nachholen – wir freuen uns auf den nächsten Startup Grind CGN!

 

 

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