Startups, Innovation & Energiewirtschaft – Die E-world energy & water

Das Schlagwort des Tages war „Smart“ – Wir waren unterwegs auf der E-world energy & water

Alle Großen der Energiewirtschaft waren da und haben ihre Innovationen in Form von Startups rund um Smart Businesses im Schlepptau gehabt. Aber auch um Startups in der Energiebranche sollte es gehen. Das haben wir uns angeschaut.

Das Thema Innovation wurde bei der diesjährigen E-world energy & water groß geschrieben. In Halle 7 fand man nicht nur die Startups der Energiebranche, sondern auch das „Innovation Forum“.

 

Drei Tage lang gab es dort Startup und Investoren Pitches, Experten Runden, Workshops, Podiumsdiskussionen und Business Spreed-Dating. Mit dabei waren auch SANDY Energized Analytics – Mitglied im Solution Space und ein Startup aus dem Innovations Campus der EnBW – dessen Co-Founder Sebastian Scholz das Startup dort pitchte.

Zu den Investoren zählten unter anderem Statkraft Ventures, E.ON und Team next47 (Siemens AG).

Am Nachmittag des zweiten Tages lud dann der Bundesverband Deutsche Startups nach einem Impulsvortrag von Dr. Jonas Danzeisen zur Podiumsdiskussion „Vom Verbraucher zum vernetzten Kunden: Warum wird die Energiewirtschaft für Startups und auch branchenfremde Unternehmen immer interessanter?“.

Dabei waren neben dem Bundesverband Deutsche Startups, Statkraft Ventures, e.on:agile Accelerator und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft. Neben der Frage, warum die Energiebranche inhaltlich ein spannendes Terrain für Startups ist, ging es unter anderem auch darum, wie dort eine Vernetzung und Zusammenarbeit in der Praxis funktioniert.

Eine Beobachtung von Inga Land (e.on:agile) ist, dass Startups, wenn sie auf die traditionelle Energiewirtschaft treffen, oft nicht auf die dort vorherrschenden Strukturen und Hierarchien vorbereitet seien und damit schlecht umgehen können.

Es ist sicher von Vorteil, jemanden mit an Board zu haben, der die Branche von innen gut kennt.

Der Vorteil von Startups: ihre Agilität und Flexibilität gegenüber Großkonzernen mit teilweise doch recht konservativen und starren Strukturen. Eben diese sollten Startups auch unbedingt versuchen beizubehalten, so Land.

Eine Beobachtung, die so wohl allgemein auf das Aufeinandertreffen agiler Startups und traditioneller Konzernstrukturen anzuwenden ist. Es gilt also in einer konservativen Branche wie die der Energiewirtschaft ganz besonders, auf seinen agilen Prozesse zu beharren und dadurch Innovation zu beschleunigen.

Dass große Konzerne der Energiewirtschaft den Vorteil agiler Arbeitsprozesse für die Innovationsentwicklung zum Teil erkannt haben, zeigen Initiativen wie eben e.on:agile und der Innovationscampus der EnBW in Karlsruhe, in dem Startups in einem Intrapreneurship Programm an innovativen Geschäftsmodellen für den Energiesektor arbeiten können.

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