Zwei Tage Interactive Festival sind vorbei – So fanden wir´s

Zum viertel Mal fand das Interactive Festival statt – Bei hochsommerlichen Temperaturen diesmal in der IHK Köln

Pünktlich zur Rückkehr des Sommers lud auch dieses Jahr wieder die #InteractiveCGN zu zweit Tagen Festival rund um digitale Trends und Technologie. 2013 wurde das Interactive Cologne Festival erstmals von Railslove, Web de Cologne, Thierhoff Consulting und der c/o pop initiiert. Das Festival für die Kreativ- und Digitalbranche wartete in den ersten beiden Jahren mit einer großartigen Location, der Trinitatiskirche Köln, auf, die für die passende Atmosphäre und ein unkonventionelles, kreatives Umfeld sorgte – eben für Festival-Charakter.

Ziel war es, Kreative aus der Digital-, Business- und Startup-Szene auf großen und kleinen Events in Köln zusammen zu bringen und somit neue Synergien zu schaffen.

Unter dem Motto „The Future of…“ machte es sich die diesjährige Interactive zur Aufgabe, ein Festival über die digitale Zukunft von #Education, #Health, #Money, #MobilityAndLogistics, #RetailAndMarketing und #InternetofThings zu veranstalten.

„The Future of…“

Einen tatsächlichen Eindruck von „Zukunftsmusik“ bekam man bei der Session Education, auf der unter anderem Thomas Bachem sein aktuelles Projekt der CODE University of Applied Sciences (i.G.) vorstellte:

Entstehen soll hier eine Hochschule für zukünftige Software EntwicklerInnen, die im Gegensatz zu bisherigen klassischen Informatikstudiengängen auf einen hohen Anteil von Projektarbeit außerhalb der klassischen Hochschullehre setzt, nämlich die Hälfte des Studiums. Thomas Bachem ist momentan mitten im Prozess der Akkreditierung und stellte sein Zukunftsszenario von Lehre und Ausbildung unter großer Zustimmung vor.

Auch die Session zu „The Future of E-Mobility“ mit Jacob Bilabel von Thema1, einem unabhängigen Berliner Think-Do-Tank zur Beschleunigung des Sozialen Wandels  und Timo Littke, Analyst bei ATS Advanced Telematic Systems, gab interessante Einblicke in eine mögliche Zukunft von Mobilität und Autos im Zeitalter von Elektromobilität, Sharing Economy und selbstfahrenden Fahrzeugen wie Tesla.

 

Tatsächlich interaktiv ging es beim „Pen & Paper Hackathon: The Future of Travel“ zu, den der Startplatz für HRS organisierte.

Insgesamt waren Programm und Themen ambitioniert und hatten in der Theorie das Potenzial zu einem spannenden, interaktiven Festival – die Location ließ jedoch leider den früheren Festival-Charakter vermissen und die Besucher in zum Teil etwas zu überdimensionierten Räumen verschlucken. Auch das Publikum schien im Vergleich zu früheren Festivals weniger kreativ & digital bewegt – erst mit der Eröffnung der c/o pop Convention am zweiten Tag der Interactive wurde es etwas jünger, bunter, kreativer und auch internationaler.

Wir haben einige spannende Impulse mit nach Hause genommen, würden uns aber freuen, das Festival im nächsten Jahr wieder in einer Location wie der Trinitatiskirche Köln zu finden, die dem kreativen und unkonventionellen Anspruch des Events wieder mehr gerecht wird und es so auch hoffentlich wieder für ein diverseres und internationaleres Publikum attraktiv macht.

 

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